Dokumente und Formulare

» Untersuchungsbogen Funktionsstatus 2012

» Untersuchungsbogen Manuelle Strukturanalyse 2012

» Psychologisches Screening

> Orthopädisches Screening (in Vorbereitung)

 

Hersteller von Softwaresystemen für die Praxisverwaltung dürfen beide Befundbögen nutzen.

Das Urheberrecht liegt bei der DGFDT.

Untersuchungsbögen

Klinischer Funktionsstatus

Befundbogen "Klinischer Funktionsstatus" dient zur Erfassung der funktionellen Befunde im craniomandibulären System. Dieser Bogen der DGFDT kann für die Dokumentation der klinischen Untersuchungsergebnisse verwandt werden und stellt einen Vorschlag seitens der Fachgesellschaft für den Umfang und die Durchführung der klinischen Funktionsanalyse dar. Die aktuelle Form wurde zum 01.01.2012 komplett überarbeitet veröffentlicht.

 

» Untersuchungsbogen Klinischer Funktionsstatus 2012

Hersteller von Softwaresystemen für die Praxisverwaltung dürfen den Befundbogen nutzen. Das Urheberrecht liegt bei der DGFDT.

 

Manuelle Strukturanalyse

Bei der "Manuellen Strukturanalyse" handelt es sich um ein weiterführendes Untersuchungsverfahren, das die klinische Funktionsanalyse gezielt ergänzt. Das Verfahren basiert auf Untersuchungstechniken aus der manuellen Medizin und zielt darauf, den Funktionszustand der Kaumuskeln und Kiefergelenke unter Belastung zu prüfen - im Gegensatz zur klinischen Funktionsanalyse.

Die Bezeichung "Manuelle Strukturanalyse" ist in Deutschland entstanden; die zugrunde liegenden medizinischen Entwicklungsarbeiten gehen auf verschiedene Autoren zurück, darunter T. Hansson, G. Honée, J. Hesse, M.H. Friedmann, J. Weisberg, M.H. Steenks und A. de Wijer in Holland, sowie A. Bumann, G. Groot Landeweer und S. Kopp in Deutschland.

Trotz einer gewissen Heterogenität der publizierten Untersuchungsinhalte gibt es dabei eine Kerngruppe diagnostischer Tests, für die mittlerweile auch gute wissenschaftliche Belege hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Untersuchungstechniken sowie deren medizinischen Nutzen als Ergänzung der Klinischen Funktionsanalyse vorliegen.

Um den Fachkreisen hierüber eine Orientierung zu bieten, hat die DGFDT das Formblatt "Manuelle Strukturanalyse" erarbeitet, das auf der Grundlage der o.g. und weiterer Autoren die wissenschaftliche Minimalanforderung zur Durchführung der manuellen Strukturanalyse darstellt.

Für die klinische Anwendung sind daher entweder der DGFDT-Bogen "Manuelle Strukturanalyse" oder vergleichbare Protokolle zur manuellen Strukturanalyse mit weitergehenden Untersuchungs- und Auswertungstechniken (z.B. nach Bumann oder Ahlers/Jakstat) erforderlich. Empfehlungen zur manuellen Strukturanalyse mit einer deutlich reduzierten Anzahl von Untersuchungstechniken erfüllen nicht den wissenschaftlichen Anforderungen, die heutzutage an eine spezifische manuelle Strukturanalyse gestellt werden.

 

» Untersuchungsbogen Manuelle Strukturanalyse 2012

Hersteller von Softwaresystemen für die Praxisverwaltung dürfen den Befundbogen nutzen. Das Urheberrecht liegt bei der DGFDT.
 

Psychologisches Screening


 

 




 

 

Psychosoziale Screeningverfahren bieten eine (wichtige) Möglichkeit der Sensibilisierung für patientenspezifische Probleme. Es sei aber betont, dass sie nur einen Teil der Gesamtdiagnostik darstellen und weder eine Aussage zu Ätiologie noch zum Schwerefrad eine möglichen zugrundeliegenden körperlichen Störung zulassen. Das ärzltiche Gespräch wird durch solche Screeningverfahren nicht ersetzt. In jedem Fall muss dem Patienten erklärt werden, weshalb ein solches Screening eingesetzt wird. Ergebnisse solcher Screeningverfahren müssen ausführlich besprochen werden.

 

Bei der Auswahl psychosozialer Screeningverfahren für die zahnärztliche Praxis können folgende Kriterien behilflich sein:

• Es sollten Selbstbeurteilungsbögen sein

• Die Aufgabestellung sollte kurz, gut verständlich und unkompliziert sein

• Es sollten dem zahnärztlichen Kontext angepasst und angemessene
  Fragen gestellt werden

•Einfache Auswertemöglichkeit

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier: » Psychologisches Screening.