Richtlinien & Formulare

Prüfung zum Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie

Die DGFDT hat auf Ihrer Mitgliederversammlung 2004 beschlossen, Mitglieder auf Antrag als geprüfte "Spezialisten für Funktiondiagnostik und -therapie (DGFDT) zu zertifizieren.


Die Voraussetzungen hierfür wurden unter den Mitgliedern unter enger Beteiligung der niedergelassenen Kollegen erarbeitet und berücksichtigen ausdrücklich die Tatsache, dass bisher an deutschen Universitätszahnkliniken spezielle Abteilungen bzw. Polikliniken für Funktionsdiagnostik und -therapie bzw. die Behandlung von an CMD erkrankten Patienten nicht eingerichtet wurden.


Die Behandlung entsprechend erkrankter Patienten liegt daher - auch bei schweren Fällen - in wesentlichem Maße in der Hand niedergelassener Kollegen mit entsprechenden Kenntnissen und entsprechendem Tätigkeitsschwerpunkt. Letzere allein sind allerdings nicht notwendigerweise mit entsprechenden Kenntnissen verbunden.


Eines der Ziele der Zertifizierung ist es daher, entsprechend kundigen Kollegen die Möglichkeit zu eröffnen, diese Spezialisierung und die dafür erworbenen Kenntnisse nachzuweisen und gegenüber den Verkehrskreisen (Patienten, Kollegen, Erstattungsstellen, Aufsichtsorganen) auszuweisen. Hierfür hat die DGFDT als zuständige Fachgesellschaft in Anlehnung an andere Spezialisierungen die nachfolgend beschriebene Vorgaben festgelegt.

 

» Richtlinien zur Ernennung "Spezialist für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)"

 

Die Prüfungen zum Spezialisten finden anläßlich der Jahrestagung in Bad Homburg statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte rechtzeitig an, um ausreichend Gelegenheit zur Klärung von Fragen und zur Auswahl der vorzulegenden Falldokumentationen (s.u.) zu haben. Zur Vorbereitung auf die Prüfung geben wir Ihnen hier einige Hinweise:

 

Zunächst bitten wir Sie darum, zu prüfen, ob Sie alle geforderten Voraussetzungen erfüllen. Dies können Sie am einfachsten anhand des beiliegenden Formblatts „Antrag auf Prüfungszulassung zum Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)" feststellen.

 

Um den Vorbereitungsaufwand bei den vorzulegenden Falldokumentationen für Sie möglichst gering zu halten, füllen Sie zunächst nur das Übersichtsblatt (Anlage 3) aus. Bitte geben Sie hier die Daten von 25 funktionstherapeutisch von Ihnen behandelten Patienten ein, wobei in fünf Fällen eine kieferorthopädische oder rekonstruktive Behandlung erfolgte. Sie können hierbei gerne Fälle, die sie für den Befähigungsnachweis für besonders geeignet halten, durch einen Kreis in der Spalte „Lfd. Nr." kennzeichnen. Die Prüfungskommission wählt aus allen Fällen drei aus, deren ausführliche Dokumentationen nach den Kriterien für die Spezialistenprüfung drei Monate vor der Prüfung bei der Geschäftsstelle der DGFDT eingereicht werden müssen.

 

Die notwendigen Formulare stehen hier als PDF-Download zur Verfügung. Sie können Sie einfach ausdrucken und ausfüllen.


» Antrag auf Prüfungszulassung "Spezialist für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)"
» Anlage 1: Weiterbildungsnachweis
» Anlage 2: Eidesstattliche Versicherung
» Anlage 2b: Fallübersicht 100 Fälle
» Anlage 3: Fallübersicht
» Anlage 4: Publikationsnachweis
» Anlage 5: Aktive Aus- und Weiterbildung
» Hinweise zu den Falldokumentationen


Bitte schicken Sie die Unterlagen an folgende Adresse:

DGFDT-Vorstand

c/o Dr. Matthias Lange, Lietzenburger Str. 51, 10789 Berlin

 

 

Anforderungskatalog

Anforderungskatalog

 

Das notwendige Grundwissen und die Kompetenzen eines Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) wurde zur Orientierung für interessierte Kollegen übersichtlich zusammengefasst und kann nun hier als pdf heruntergeladen werden.

 

Ein besonderer Dank geht an Herrn Dr. Matthias Lange der diese Zusammenstellung federführend erarbeitet hat.

 

Stoffkatalog "Grundwissen uns Kompetenzen" eines Spezialisten für Funktionsdiagnostik und - therapie der DGFDT

Aus- und Weiterbildung zum "Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)"

Richtlinien für Einrichtungen

Zur Vorbereitung auf die Spezialistenprüfung ist im Regelfall die Qualifikation in einem strukturierten Aus- und Weiterbildungsprogramm an einer hierfür zertifizierten spezialisierten Einrichtung gefordert. Die Voraussetzungen, die derartige Einrichtungen - universitär und nicht-universitär - erfüllen müssen, um einen entsprechenden Kompetenzzuwachs (theoretisch und praktisch) sicherzustellen, sind in den » Richtlinien für Einrichtungen zur Erlangung der Qualifikation eines "Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)" beschrieben.